Duende

Der Begriff Duende ist tief verankert in der spanischen Sprachkultur und ist heute als Flamencobegriff oder aus dem Tango Argentino bekannt. 
Er beschreibt ein Gefühl, das man nicht aktiv herbeiführen kann sondern eines, das einfach in manchen Momenten auftritt – meist in Verbindung mit einem Kunstwerk.
Jeder Mensch ist zum duende fähig oder hat es schon einmal erlebt: das Gefühl großen Glücks oder Entzückens; die Gänsehaut, die nicht durch Kälte hervorgerufen wird; ein Schauer, der einem über den Rücken läuft; ein plötzliches Lachen oder Weinen. 

Frederico Gracia Lorca soll gesagt haben:
Alle Künste sind des duende fähig, aber er findet seinen stärksten Widerhall natürlicherweise in der Musik, im Tanz und der gesprochenen Poesie, denn diese Kunstformen benötigen einen lebendigen Körper, um sie zu vorzutragen, da diese Kunstformen alle geboren werden, sterben und ihre Umrisse gegenüber nur einem einzigen Augenblick offen legen. 

Diese Beschreibung fanden wir so schön und beeindruckend passend, dass wir nicht umhin kamen, unser Kollektiv eben so zu nennen:

Auf dass uns duende erhalten bleibt!